Im Zuge der Akkreditierung der Studiengänge Mathematik, Technomathematik, Wirtschaftsmathematik sind kleinere Änderungen vorgesehen, die für alle Studierenden gelten, die das Bachelorstudium oder das Masterstudium ab dem Winter 2026/2027 beginnen.
Studierende älterer Prüfungsordnungen können auf Antrag ebenfalls in die neue Prüfungsordnung wechseln.
(Übergangsfrist: 1,5-fache Regelstudienzeit für die letzte Eingangskohorte vom Sommer 2026)
Ab dem Wintersemester 2030/2031 gelten die Bachelorprüfungsordnungen für ALLE Studierenden der Bachelorstudiengänge Mathematik, Technomathematik, Wirtschaftsmathematik.
Ab dem Sommersemester 2029 gelten die Masterprüfungsordnungen für ALLE Masterstudierenden der Masterprüfungsordnungen Mathematik, Technomathematik / Industrial Mathematics, Wirtschaftsmathematik.
Beispiele für einen möglichen Studienverlauf sowie die Studienstrukturen sind jeweils in den Prüfungsordnungen (ganz am Ende) dargestellt. Sie werden hier für jeden Studiengang separat zusammengestellt, um einen ersten Überblick zu geben. Neu sind dabei auch die Beispiele für einen Studienverlauf beim Studienstart im Sommersemester.
Die Programmierausbildung wird für alle Bachelorstudiengänge neu strukturiert. Zugleich erfolgt ein Wechsel der für das Studium verwendeten Programmiersprache: Ab 2027 wird Python statt Matlab und C++ als Standard eingesetzt.
Es wird Übergangs- und Ersatzregelungen etc. geben, damit alle Studierenden in ihrem Studium die "passenden" Programmierkenntnisse erlernen können.
Beispiele / Stichpunkte:
Bisher gibt es die Möglichkeit, auf Antrag mathematikaffine Module aus den Nebenfächern oder aus der Informatik im Wahlpflichtbereich Mathematik einzubringen. Ein neuer MINT-Bereich im Bachelor- und Masterstudium ersetzt diese Regelung und soll etwas flexibler sein; die MINT-Leistungspunkte können in Mathematik oder im Nebenfach erbracht werden.
Im Masterstudium Technomathematik / Industrial Mathematics werden die Module Simulationstechniken und Studienprojekt jeweils etwas verkleinert; entsprechend wird der Wahlpflichtbereich Mathematik etwas größer.
Mit der neuen Bachelorprüfungsordnung wird die "Intervallregelung" aus dem Masterstudium übernommen. Zwischen Mathematik und Nebenfach können 1-2 Leistungspunkte verschoben werden: Statt 150 & 30 LP können es auch 148 & 32 oder 151 & 29 LP o.ä. sein.
Im Bachelorstudium Wirtschaftsmathematik wird die Informatik-/Programmierausbildung aktualisier; auch hier ist das CoMa-Modul vorgesehen. In Mathematik wird das Modul Analysis III (statt der kleineren Version) vorgesehen. In Wirtschaftswissenschaften gibt es künftig 5 (statt bisher 4) Pflichtmodule.
Da die Fakultät Wirtschaftswissenschaften ihr Programm zum Winter 2025/2026 aktualisiert hat, gibt es bereits Übergangsregelungen für Studierende des Bachelorstudiengangs Wirtschaftsmathematik.
Das Abschlussarbeitsmodul besteht jeweils aus der schriftlichen Arbeit und einem Vortrag, in dem die Ergebnisse der Arbeit vorgestellt werden.
Bisher muss der Vortrag bestanden werden (unbenotet). Mit den neuen Prüfungsordnungen wird auch der Vortrag zur Abschlussarbeit benotet. Die Gesamtnote des Abschlussarbeitsmoduls ergibt sich dann aus den beiden Noten (schriftliche Arbeit, Vortrag), jeweils gewichtet mit der Anzahl der zugehörigen Leistungspunkte (12 & 3 bzw. 26 & 4).
Einige Änderungen und Aktualisierungen betreffen bestimmte Module und damit alle Prüfungsordnungen.